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Digitale Welt

Zwei blaue Hände mit aufgedruckter Weltkarte vor einem Hintergrund mit vertikalem Zahlencode.

Neue Vorgaben für neue Geschäftsmodelle

E-Commerce, Plattformen und Software

Schwerpunktbereich

Mit ihren Innovationen prägen und verändern die Akteure der digitalen Welt das Konsumverhalten unzähliger Menschen. Ob ShoppingStreaming, Social Media oder SaaS – das Leben findet zunehmend online statt. Die Gesetzgeber versuchen, mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Dementsprechend zahlreich sind die Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen. Für Unternehmen ist es eine Herausforderung, die wechselnden deutschen wie europäischen Vorgaben im Blick zu behalten. 

Unsere spezialisierten Juristen kennen sich aus mit Informationspflichten zwischen Widerruf und Kündigungsbutton oder spezialgesetzlichen Kennzeichnungsvorschriften. Zunehmend komplex sind auch die Anforderungen an Preiswerbung, Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutz im E-Commerce. Bei Bedarf lassen wir vor Gericht klären, wie einzelne Vorschriften zu verstehen sind. Unwägbarkeiten gibt es für Unternehmen außerdem bei der Marketing-Zusammenarbeit mit Influencern. Hier stehen wir unseren Mitgliedern gern zur Seite.

Die Plattformökonomie lässt vor allem Haftungsfragen aufkommen. Welche Pflichten betreffen die Portalbetreiber, welche die Anbieter auf den Portalen? Vermeintlich einfache Prinzipien wie „Notice and take down“ und „Notice and stay down“ sind rechtlich immer wieder umstritten und wollen sorgfältig austariert sein.

Künstliche Intelligenz wirft völlig neue Rechtsfragen auf. Die europäische KI-Verordnung definiert neue Transparenzpflichten für Chatbots, Deepfakes und mehr. Wir klären offene Punkte und begleiten Sie mit unserer ganzen wettbewerbsrechtlichen Expertise bei der rechtskonformen werblichen Nutzung generativer KI.

In der Gamingbranche sind etwa der Erwerb von Lootboxen und Ingame-Währungen mit Verbraucherrechten in Einklang zu bringen.

Medien und Verlage erbringen ganz klassische Dienstleistungen. Im Bereich des Lauterkeitsrechts geht es häufig um die Frage, ob bzw. wie das Trennungsgebot in der Praxis richtig umgesetzt wird, um unzulässige Schleichwerbung zu vermeiden. Beim Trennungsgebot im Wettbewerbsrecht geht es darum, Werbung und redaktionellen Text klar zu trennen. Klassische Schleichwerbung soll unterbunden werden. Gerade im Social Media Bereich und den Online-Medien kommt dieser Grundsatz häufig zum Tragen.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Florian Jäkel-Gottmann

Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt)

Wettbewerbszentrale e.V.
Tannenwaldallee 6 
61348 Bad Homburg 
Telefon: +49 6172 121520
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Kai-Oliver Kruske

Wettbewerbszentrale e.V.
Tannenwaldallee 6 
61348 Bad Homburg 
Telefon: +49 6172 121516
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Manuela Mülot 

Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin)

Wettbewerbszentrale e.V.
Tannenwaldallee 6 
61348 Bad Homburg 
Telefon: +49 6172 12118
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Aktuelle News aus dem Bereich Digitale Welt

BGH bestätigt Verbot der Werbung für Medizinalcannabis gegenüber Verbrauchern

Der Bundesgerichtshof hat in dem Grundsatzverfahren der Wettbewerbszentrale gegen den Betreiber einer Vermittlungsplattform für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis entschieden, dass die auf der Plattform veröffentlichten Inhalte gegen das Verbot der Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel außerhalb der Fachkreise verstoßen (Urteil…

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EU-Kommission präsentiert Untersuchung von Rabattwerbung

Die EU-Kommission hat heute die Ergebnisse eines EU-weiten Sweeps – einer Marktbeobachtung in den jeweiligen Mitgliedstaaten – vorgestellt. Im Fokus des Ende 2025 durchgeführten Sweeps standen Preisdarstellungen in Online-Shops und Apps. Die Wettbewerbszentrale war dabei zunächst über das Umweltbundesamt (UBA)…

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EuGH: Bearbeitungspauschale muss nicht in Verkaufspreis eingerechnet werden

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass eine Bearbeitungspauschale, die unterhalb eines Mindestbestellwerts anfällt, nicht in den Verkaufspreis einzubeziehen ist (Urt. v. 26.03.2026, Rs. C‑62/25, kein Verfahren der Wettbewerbszentrale). Der BGH hatte dem EuGH die Frage vorgelegt. Geklagt hatte ein Verbraucherverband…

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BGH: Händler haftet für fehlerhafte Google-Ads-Anzeigen

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Händler für Wettbewerbsverstöße in Werbeanzeigen haftet, die ein Suchmaschinenbetreiber in seinem Auftrag gestaltet und ausgespielt hat (BGH, Urt. v. 11.03.2026, Az. I ZR 28/25, kein Verfahren der Wettbewerbszentrale). Ein Versandhändler hatte über eine Kooperationsvereinbarung…

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OLG Karlsruhe: Automotive-Influencerin muss auch bei Pressereisen Beiträge kennzeichnen

Das OLG Karlsruhe hat in einem Verfahren der Wettbewerbszentrale eine Automotive-Influencerin dazu verurteilt, werbliche Beiträge künftig auch entsprechend zu kennzeichnen (Urteil vom 03.03.2026, Az. 14 UKl 2/24, nicht rechtskräftig).Die Wettbewerbszentrale hatte Beiträge beanstandet, in denen die Influencerin verschiedene Fahrzeuge bekannter…

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Wettbewerbszentrale beanstandet „Klimaneutral“-Werbung für Zahnpflegeprodukte

Ein Hersteller von Zahnpflegeprodukten hatte Zahnbürsten im eigenen Online-Shop sowie Zahnpasta in Online-Shops großer Drogerieketten mit Klimaneutralitätsangaben beworben. Darunter waren Aussagen wie „Klimaneutral zertifiziert“, „Klimaneutral – Ja“, „Klimaneutral Produkt“ und „Klimaneutral“. Die Wettbewerbszentrale reichte deswegen beim Landgericht München I Klage…

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