Liga-Kongress
Kongresse
Liga-Kongress 2013
In 2013 findet der Kongress der Liga vom 19. bis 22. September in Kiew (Ukraine) statt. Die offiziellen Arbeitsthemen lauten:
Question A: The food distribution market: is antitrust efficiently handling this market? (merger, restrictive practices, abuse of dominant position)?
Question B: On what legal grounds could or should commercial practices, i.e. manufacturing, marketing, distribution or advertisements, of items produced or services rendered in violation of standards, statements, commitments or CSR voluntarily issued or adopted by an undertaking, be sanctioned or prevented?
Guy Tritton (GB) wird den Internationalen Bericht für Frage B erstellen.
Weitere Themen werden noch hinzukommen.
Question A: The food distribution market: is antitrust efficiently handling this market? (merger, restrictive practices, abuse of dominant position)?
Question B: On what legal grounds could or should commercial practices, i.e. manufacturing, marketing, distribution or advertisements, of items produced or services rendered in violation of standards, statements, commitments or CSR voluntarily issued or adopted by an undertaking, be sanctioned or prevented?
Guy Tritton (GB) wird den Internationalen Bericht für Frage B erstellen.
Weitere Themen werden noch hinzukommen.
Liga-Kongress 2012
Im Jahr 2012 fand der Liga-Kongress vom 11. bis 14. Oktober in Prag statt, zu dem sich mehr als 100 Teilnehmer aus 22 Ländern angemeldet haben.
Bevor die beiden Kongressthemen vorgestellt und diskutiert wurden, führte RA Dr. Wolfgang Rehmann (Kanzlei Taylor Wessing, München) durch die erste Podiumsdiskussion zu dem Thema „Medikamente, Patente und faire Erträge: Fragen zum Ende bzw. Ablauf von Patenten“. Auf dem Podium diskutierten Simon Holzer (Meyerlustenberger Lachenal, Zürich), Gian Carlo del Corno (Studio Legale Sene e Tarchini, Mailand), Julia Pike (Sandoz International, Deutschland) und Blaz Visnar (EU Kommission, GD Wettbewerb, Brüssel).
Im Anschluss wurden die beiden Arbeitsthemen des Kongresses seitens der Internationalen Berichterstatter vorgestellt:
Frage A:
Sollten für kleine und mittelständische Unternehmen spezielle Wettbewerbsbedingungen gelten? (Internationaler Berichterstatter: Prof. Michele Carpagnano, Universität Trento, Italien)
Frage B:
Sollten bzw. könnten Unternehmen Schutz erhalten vor der Verwendung ihrer Handelsmarken, Kennzeichen und anderer Komponenten ihres Images und ihrer Identität durch nicht konkurrierende Unternehmen? (Internationaler Berichterstatter: Martine Karsenty-Ricard, J.P. Karsenty & Associés, Frankreich)
Zu diesen Kongressthemen wurden jeweils Resolutionen verfasst (siehe unten).
Das ohnehin breite Themenspektrum des Kongresses wurde durch folgende Podiumsdiskussionen ergänzt:
Als Vorsitzender führte Herr Bruno Lassère (Französische Wettbewerbsbehörde) durch die Fragestellung „ Der Handel mit pharmazeutischen Produkten: Greift das Kartellrecht aus wirtschaftlichen Gründen oder aus allgemeinem öffentlichen Interesse? Mitstreiter im Podium waren Panos Kanavos (London School of Economics), Alexander Natz Generalsekretär EUCOPE und Legal Councel BPI) sowie Henri Piffaut (Europäische Kommission, GD Wettbewerb, Brüssel).
Die letzte Podiumsdiskussion mit dem Titel „ Alea ACTA est? Probleme und Nichtigkeiten bei einem umstrittenen Abkommen“ wurde von Prof. Anselm Kamperman Sanders (Universität Maastricht) geleitet. Mit ihm diskutierten die Podiumsteilnehmer Lothar Ehring (Europäische Kommission, GD Handel, Brüssel), Paulo Vergano (RAe FratiniVergano, Brüssel) und Martin Steiger (Rechtsanwalt, Zürich).
Internationaler Bericht Question A 2012 >>
Internationaler Bericht Question B 2012 >>
Präsentation Internationaler Bericht A >>
Präsentation Internationaler Bericht B >>
National Report Germany Question A 2012 >>
National Report Germany Question B 2012 >>
Resolution A 2012 >>
Resolution B 2012 >>
Bevor die beiden Kongressthemen vorgestellt und diskutiert wurden, führte RA Dr. Wolfgang Rehmann (Kanzlei Taylor Wessing, München) durch die erste Podiumsdiskussion zu dem Thema „Medikamente, Patente und faire Erträge: Fragen zum Ende bzw. Ablauf von Patenten“. Auf dem Podium diskutierten Simon Holzer (Meyerlustenberger Lachenal, Zürich), Gian Carlo del Corno (Studio Legale Sene e Tarchini, Mailand), Julia Pike (Sandoz International, Deutschland) und Blaz Visnar (EU Kommission, GD Wettbewerb, Brüssel).
Im Anschluss wurden die beiden Arbeitsthemen des Kongresses seitens der Internationalen Berichterstatter vorgestellt:
Frage A:
Sollten für kleine und mittelständische Unternehmen spezielle Wettbewerbsbedingungen gelten? (Internationaler Berichterstatter: Prof. Michele Carpagnano, Universität Trento, Italien)
Frage B:
Sollten bzw. könnten Unternehmen Schutz erhalten vor der Verwendung ihrer Handelsmarken, Kennzeichen und anderer Komponenten ihres Images und ihrer Identität durch nicht konkurrierende Unternehmen? (Internationaler Berichterstatter: Martine Karsenty-Ricard, J.P. Karsenty & Associés, Frankreich)
Zu diesen Kongressthemen wurden jeweils Resolutionen verfasst (siehe unten).
Das ohnehin breite Themenspektrum des Kongresses wurde durch folgende Podiumsdiskussionen ergänzt:
Als Vorsitzender führte Herr Bruno Lassère (Französische Wettbewerbsbehörde) durch die Fragestellung „ Der Handel mit pharmazeutischen Produkten: Greift das Kartellrecht aus wirtschaftlichen Gründen oder aus allgemeinem öffentlichen Interesse? Mitstreiter im Podium waren Panos Kanavos (London School of Economics), Alexander Natz Generalsekretär EUCOPE und Legal Councel BPI) sowie Henri Piffaut (Europäische Kommission, GD Wettbewerb, Brüssel).
Die letzte Podiumsdiskussion mit dem Titel „ Alea ACTA est? Probleme und Nichtigkeiten bei einem umstrittenen Abkommen“ wurde von Prof. Anselm Kamperman Sanders (Universität Maastricht) geleitet. Mit ihm diskutierten die Podiumsteilnehmer Lothar Ehring (Europäische Kommission, GD Handel, Brüssel), Paulo Vergano (RAe FratiniVergano, Brüssel) und Martin Steiger (Rechtsanwalt, Zürich).
Weiterführende Informationen
Programm >>Internationaler Bericht Question A 2012 >>
Internationaler Bericht Question B 2012 >>
Präsentation Internationaler Bericht A >>
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National Report Germany Question A 2012 >>
National Report Germany Question B 2012 >>
Resolution A 2012 >>
Resolution B 2012 >>
Liga-Kongress 2011
Der Kongress der Liga fand im Jahr 2011 vom 22. bis 24. September 2011 in Oxford statt und konnte 150 Teilnehmer aus 23 Ländern zusammenführen.
Die einleitenden Reden wurden von FTC Commissioner Tom Rosch aus den USA und von Sir Christopher Bellamy QC aus Großbritannien gehalten.
Im Anschluss daran wurden die offiziellen Arbeitsthemen des Kongresses durch die jeweiligen Internationalen Berichterstatter vorgestellt:
Frage A:
Was sind die wichtigsten Faktoren, die die Höhe der Bußgelder für Kartellverstöße bestimmen sollten (z.B. Zusammenarbeit, Compliance-Programme, Auswirkung von Verstößen, Abschreckung)? Sollte ein verbindliches Regelwerk zur Bestimmung der der Höhe der Bußgelder eingeführt werden und wer sollte diese Regeln festlegen (z.B. die Justiz, die Wettbewerbsbehörden, Regierungen)?
Frage B:
In welchem Umfang sollten Internet-Provider (wie Internet-Service-Dienstleister und Betreiber von Onlineplattformen) für die Kontrolle oder das Verbot von unlauteren Geschäftspraktiken (beispielsweise bei dem Verkauf von Waren entgegen gesetzlicher Bestimmungen), die auf ihren Systemen durchgeführt werden, selbst verantwortlich gemacht werden?
Zu beiden Fragestellungen wurden im Rahmen der Arbeitssitzungen jeweils Resolutionen erlassen, die in Kürze veröffentlicht werden.
Die offiziellen Arbeitsthemen wurden durch einen Vortrag von Frau Dr. Helen Jenkins, Direktorin von Oxera, mit dem Titel „Warum Verhaltensökonomie eine Rolle für das Wettbewerbsrecht spielt“ und einer Podiumsdiskussion zu urheberrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen ergänzt.
Zum Abschluss erfolgte eine Podiumsdiskussion mit nationalen Richtern (Sir Gerald Barling, Präsident des britischen Competition Appeal Tribunal, Horst Butz, ehemaliger Leiter der Abteilung für Wettbewerbsrecht am Landgericht Düsseldorf, Douglas Ginsburg, US Court of Appeals für den District of Columbia und Marina Tavassi, Präsidentin für den Bereich geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht, Tribunale di Milano.
Internationaler Bericht A 2011 >>
Internationaler Bericht B 2011 >>
National Report Germany Question A 2011 >>
National Report Germany Question B 2011 >>
Resolution Question A 2011 >>
Resolution Question B 2011 >>
Die einleitenden Reden wurden von FTC Commissioner Tom Rosch aus den USA und von Sir Christopher Bellamy QC aus Großbritannien gehalten.
Im Anschluss daran wurden die offiziellen Arbeitsthemen des Kongresses durch die jeweiligen Internationalen Berichterstatter vorgestellt:
Frage A:
Was sind die wichtigsten Faktoren, die die Höhe der Bußgelder für Kartellverstöße bestimmen sollten (z.B. Zusammenarbeit, Compliance-Programme, Auswirkung von Verstößen, Abschreckung)? Sollte ein verbindliches Regelwerk zur Bestimmung der der Höhe der Bußgelder eingeführt werden und wer sollte diese Regeln festlegen (z.B. die Justiz, die Wettbewerbsbehörden, Regierungen)?
Frage B:
In welchem Umfang sollten Internet-Provider (wie Internet-Service-Dienstleister und Betreiber von Onlineplattformen) für die Kontrolle oder das Verbot von unlauteren Geschäftspraktiken (beispielsweise bei dem Verkauf von Waren entgegen gesetzlicher Bestimmungen), die auf ihren Systemen durchgeführt werden, selbst verantwortlich gemacht werden?
Zu beiden Fragestellungen wurden im Rahmen der Arbeitssitzungen jeweils Resolutionen erlassen, die in Kürze veröffentlicht werden.
Die offiziellen Arbeitsthemen wurden durch einen Vortrag von Frau Dr. Helen Jenkins, Direktorin von Oxera, mit dem Titel „Warum Verhaltensökonomie eine Rolle für das Wettbewerbsrecht spielt“ und einer Podiumsdiskussion zu urheberrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen ergänzt.
Zum Abschluss erfolgte eine Podiumsdiskussion mit nationalen Richtern (Sir Gerald Barling, Präsident des britischen Competition Appeal Tribunal, Horst Butz, ehemaliger Leiter der Abteilung für Wettbewerbsrecht am Landgericht Düsseldorf, Douglas Ginsburg, US Court of Appeals für den District of Columbia und Marina Tavassi, Präsidentin für den Bereich geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht, Tribunale di Milano.
Weiterführende Informationen
Programm >>Internationaler Bericht A 2011 >>
Internationaler Bericht B 2011 >>
National Report Germany Question A 2011 >>
National Report Germany Question B 2011 >>
Resolution Question A 2011 >>
Resolution Question B 2011 >>
Liga-Kongress 2010
An dem Liga-Kongress, der vom 30. September bis 03. Oktober 2010 in Bordeaux stattfand, haben etwa 150 Teilnehmer aus 17 Ländern teilgenommen.
Bruno Lassere, Präsident der französischen Wettbewerbsbehörde, hielt die Eröffnungsrede des diesjährigen Kongresses und leitete anschließend zum ersten Arbeitsthema des Kongresses über. Dieser lautete:
Frage A:
Sollten Vereinbarungen oder der Austausch von Informationen über Preise im vertikalen Verhältnis verboten werden? Wenn ja, wie und in welchen Fällen?
Im Anschluss an die Arbeitssitzung wurde eine Resolution erarbeitet und von der Generalversammlung der Liga beschlossen.
Das zweite Arbeitsthema des Kongresses lautete:
Frage B:
In welchem Maße soll oder kann das Immaterialgüterrecht (Marken, Patente, Geschmacksmuster-/Designschutz, Urheberrechte, Herkunftsbezeichnungen) die vergleichende Werbung einschränken?
Zusätzlich zu diesen beiden Arbeitsthemen fanden zwei Podiumsdiskussionen statt. Die erste befasste sich mit dem Thema „Die grenzüberschreitende Werbung für Alkohol: Konkurrenz, freier Waren- und Dienstleistungsverkehr.“ Die Diskussionsbeiträge lieferten André Deyrieux, Eric Agostini, Professor an verschiedenen Rechtsfakultäten und Rechtsanwalt am Appellationsgericht in Bordeaux sowie Peter Oliver, Rechtsberater der Europäischen Kommission.
Die zweite Podiumsdiskussion wurde von Frédéric Jenny, Rechtsanwalt am Kassationsgericht, zum Thema „Wechselwirkungen zwischen Bonusregelung, Strafverfolgung und zivilrechtlichen Schadensausgleich.“ geleitet. Weitere Podiumsteilnehmer waren André Bouquet, Rechtsberater der Europäischen Kommission, Jasper de Gou, Rechtsanwalt und Senior Rechtsberater im Wettbewerbsrecht, Akzo Nobel NV, Niederlande sowie Bruce Kilpatrick, Partner Addleshaw Goddard LLP, Großbritannien.
Internationaler Bericht B 2010 >>
National Report Germany Question A 2010 >>
National Report Germany Question B 2010 >>
National Report Germany Question A 2010 Summary >>
Resolution LIDC Frage A 2010 >>
Bruno Lassere, Präsident der französischen Wettbewerbsbehörde, hielt die Eröffnungsrede des diesjährigen Kongresses und leitete anschließend zum ersten Arbeitsthema des Kongresses über. Dieser lautete:
Frage A:
Sollten Vereinbarungen oder der Austausch von Informationen über Preise im vertikalen Verhältnis verboten werden? Wenn ja, wie und in welchen Fällen?
Im Anschluss an die Arbeitssitzung wurde eine Resolution erarbeitet und von der Generalversammlung der Liga beschlossen.
Das zweite Arbeitsthema des Kongresses lautete:
Frage B:
In welchem Maße soll oder kann das Immaterialgüterrecht (Marken, Patente, Geschmacksmuster-/Designschutz, Urheberrechte, Herkunftsbezeichnungen) die vergleichende Werbung einschränken?
Zusätzlich zu diesen beiden Arbeitsthemen fanden zwei Podiumsdiskussionen statt. Die erste befasste sich mit dem Thema „Die grenzüberschreitende Werbung für Alkohol: Konkurrenz, freier Waren- und Dienstleistungsverkehr.“ Die Diskussionsbeiträge lieferten André Deyrieux, Eric Agostini, Professor an verschiedenen Rechtsfakultäten und Rechtsanwalt am Appellationsgericht in Bordeaux sowie Peter Oliver, Rechtsberater der Europäischen Kommission.
Die zweite Podiumsdiskussion wurde von Frédéric Jenny, Rechtsanwalt am Kassationsgericht, zum Thema „Wechselwirkungen zwischen Bonusregelung, Strafverfolgung und zivilrechtlichen Schadensausgleich.“ geleitet. Weitere Podiumsteilnehmer waren André Bouquet, Rechtsberater der Europäischen Kommission, Jasper de Gou, Rechtsanwalt und Senior Rechtsberater im Wettbewerbsrecht, Akzo Nobel NV, Niederlande sowie Bruce Kilpatrick, Partner Addleshaw Goddard LLP, Großbritannien.
Weiterführende Informationen:
Internationaler Bericht A 2010 >>Internationaler Bericht B 2010 >>
National Report Germany Question A 2010 >>
National Report Germany Question B 2010 >>
National Report Germany Question A 2010 Summary >>
Resolution LIDC Frage A 2010 >>
Liga-Kongress 2009
Rund 150 Teilnehmer aus 16 Ländern besuchten den Kongress der Internationalen Liga für Wettbewerbsrecht (Liga/LIDC), der vom 22. bis 25. Oktober 2009 in Wien stattfand.
Die Eröffnungsrede des diesjährigen Kongresses wurde von Prof. Dr. Irmgard Griss, Präsidentin des Obersten Gerichtshofs in Österreich gehalten; mit dem Titel „Schnittstellen zwischen Kartell- und Lauterkeitsrecht“ kam sie damit auf beide Rechtsgebiete zu sprechen, die im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses standen.
Die erste Podiumsdiskussion befasste sich mit dem Lauterkeitsrecht und nahm Fragen, die sich aus dem Online-Marketing ergeben näher unter die Lupe. Die Diskussionsbeiträge von Bruno Lassere, Vorsitzender des französischen Wettbewerbsrates, Herrn Dr. Arnd Haller, Leiter der Rechtsabteilung von Google Germany und Prof. Dr. Nikolaus Forgó vom Institut der Universität Hannover zu selektiven Vertriebswegen, vertikalen Preisbindungen, zur Haftung von Internetdienste-Anbietern, Adwords und Datenschutz moderierte Herrn Dr. Eric Frey von Der Standard.
Die zweite Podiumsdiskussion widmete sich hingegen dem Kartellrecht und beschäftige sich mit dem Thema „Neue Grenzen der Kartellrechtshaftung: Missbrauch von Patentvergleichen und Normierung“. Frau RA Dr. Astrid Ablasser-Neuhuber leitete die Diskussion, die zwischen Dr. Thomas Kramler von Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission, Herrn Dr. Straus vom Max-Planck-Institut und Herrn Don Baker aus den USA geführt wurde.
Die diesjährigen Arbeitssitzungen waren ebenfalls im Bereich des Lauterkeits- und Kartellrechts angesiedelt.
Frage A trug den Arbeitstitel „Soll den Wettbewerbsbehörden völlige Ermessensfreiheit in Untersuchungen bei Wettbewerbsverstößen eingeräumt oder nach welchen Kriterien soll diese Befugnis ausgeübt werden?“. Der Internationale Berichterstatter, Prof. Nicolas Petit, und der Vorsitzende Dr. Theodor Thanner, Generaldirektor der Bundeswettbewerbsbehörde in Wien, führten in das Thema ein.
Die Arbeitssitzung zu Frage B mit dem Titel „Was sind die Kriterien, um „look-alikes“ als gesetzeswidrig zu bestimmen? Welche Verbote bzw. welche Sanktionsmöglichkeiten soll es geben?“ wurde von Prof. Dr. Antonina Bakardjieva-Engelbrekt von der Universität Stockholm geleitet. Der internationale Bericht wurde von Prof. Dr. Guido Kucsko erstattet.
In beiden Arbeitssitzungen wurden entsprechende Resolutionen erarbeitet.
Internationaler Bericht 2009 zu Frage B >>
Nationaler Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Anlage 1 zum nationalen Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Anlage 2 zum nationalen Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Nationaler Bericht Deutschland 2009 Frage B >>
Resolution 2009 Frage A in deutsch>>
Resolution 2009 Frage A in englisch>>
Resolution 2009 Frage B in deutsch>>
Resolution 2009 Frage B in englisch>>
Programm LIDC Kongress 2009 >>
Die Eröffnungsrede des diesjährigen Kongresses wurde von Prof. Dr. Irmgard Griss, Präsidentin des Obersten Gerichtshofs in Österreich gehalten; mit dem Titel „Schnittstellen zwischen Kartell- und Lauterkeitsrecht“ kam sie damit auf beide Rechtsgebiete zu sprechen, die im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses standen.
Die erste Podiumsdiskussion befasste sich mit dem Lauterkeitsrecht und nahm Fragen, die sich aus dem Online-Marketing ergeben näher unter die Lupe. Die Diskussionsbeiträge von Bruno Lassere, Vorsitzender des französischen Wettbewerbsrates, Herrn Dr. Arnd Haller, Leiter der Rechtsabteilung von Google Germany und Prof. Dr. Nikolaus Forgó vom Institut der Universität Hannover zu selektiven Vertriebswegen, vertikalen Preisbindungen, zur Haftung von Internetdienste-Anbietern, Adwords und Datenschutz moderierte Herrn Dr. Eric Frey von Der Standard.
Die zweite Podiumsdiskussion widmete sich hingegen dem Kartellrecht und beschäftige sich mit dem Thema „Neue Grenzen der Kartellrechtshaftung: Missbrauch von Patentvergleichen und Normierung“. Frau RA Dr. Astrid Ablasser-Neuhuber leitete die Diskussion, die zwischen Dr. Thomas Kramler von Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission, Herrn Dr. Straus vom Max-Planck-Institut und Herrn Don Baker aus den USA geführt wurde.
Die diesjährigen Arbeitssitzungen waren ebenfalls im Bereich des Lauterkeits- und Kartellrechts angesiedelt.
Frage A trug den Arbeitstitel „Soll den Wettbewerbsbehörden völlige Ermessensfreiheit in Untersuchungen bei Wettbewerbsverstößen eingeräumt oder nach welchen Kriterien soll diese Befugnis ausgeübt werden?“. Der Internationale Berichterstatter, Prof. Nicolas Petit, und der Vorsitzende Dr. Theodor Thanner, Generaldirektor der Bundeswettbewerbsbehörde in Wien, führten in das Thema ein.
Die Arbeitssitzung zu Frage B mit dem Titel „Was sind die Kriterien, um „look-alikes“ als gesetzeswidrig zu bestimmen? Welche Verbote bzw. welche Sanktionsmöglichkeiten soll es geben?“ wurde von Prof. Dr. Antonina Bakardjieva-Engelbrekt von der Universität Stockholm geleitet. Der internationale Bericht wurde von Prof. Dr. Guido Kucsko erstattet.
In beiden Arbeitssitzungen wurden entsprechende Resolutionen erarbeitet.
Weiterführende Informationen:
Internationaler Bericht 2009 zu Frage A >>Internationaler Bericht 2009 zu Frage B >>
Nationaler Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Anlage 1 zum nationalen Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Anlage 2 zum nationalen Bericht Deutschland 2009 Frage A >>
Nationaler Bericht Deutschland 2009 Frage B >>
Resolution 2009 Frage A in deutsch>>
Resolution 2009 Frage A in englisch>>
Resolution 2009 Frage B in deutsch>>
Resolution 2009 Frage B in englisch>>
Programm LIDC Kongress 2009 >>
Liga-Kongress 2008
Der Kongress 2008 der Internationalen Liga für Wettbewerbsrecht (Liga/LIDC) fand vom 25. – 28. September 2008 in Hamburg statt. Mehr als 100 Juristen aus Unternehmen, Verbänden, der Wissenschaft und der Anwaltschaft kamen aus 17 Ländern zu dem diesjährigen Kongress der Liga zusammen, um Fragen des aktuellen Wettbewerbs- und Kartellrechts zu diskutieren. Ausrichter des Kongresses in diesem Jahr war die deutsche Landesgruppe der Liga. Sie ist bei der Wettbewerbszentrale angesiedelt als Förderkreis für Internationales Wettbewerbsrecht mit eigenem Mitgliederstamm.
Eingeleitet wurde der Kongress mit den Eröffnungsreden von Dr. Bernhard Heitzer, dem Präsidenten des Bundeskartellamtes, zum Thema „Wettbewerbsrecht zwischen Ordnungspolitik und Ökonomisierung – Rahmenbedingungen der kartellbehördlichen Aktivitäten“ und Lowri Evans, der stellvertretenden Generaldirektorin Organisation und Abläufe, Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission, mit dem Titel „Die Rolle der Wirtschaftswissenschaft in einer modernen Wettbewerbspolitik“.
Die Keynote Ansprache hielt Prof. Joachim Bornkamm, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, zu dem spannenden Thema „Geistiges Eigentum und Wettbewerbsfreiheit: Wo liegt der gerechte Ausgleich?“.
Die anschließenden Arbeitssitzungen widmeten sich den Themen:
Frage A:
In welchen Fällen kann Unternehmen mit marktbeherrschender Stellung die Gewährung von Treuerabatten und Nachlässen untersagt werden, die nicht durch Kosteneinsparungen gerechtfertigt sind?
Frage B:
Unter welchen Umständen und in wieweit sollte die Gesetzgebung dem Werbenden positive Informationspflichten auferlegen?
Diskussionsgrundlage hierfür war jeweils ein umfassender internationaler Bericht, mit dem die Erkenntnisse und Analysen der einzelnen nationalen Berichte zusammengefasst wurden.
Nationaler Bericht 2008 Deutschland zur Frage B >>
Internationaler Bericht 2008 zur Frage A (engl.) >>
Internationaler Bericht 2008 zur Frage B (engl.) >>
Conclusions 2008 zur Frage A (engl.) >>
Conclusions 2008 zur Frage B (engl.) >>
Homepage der LIDC, wo alle weiteren nationalen Berichte abrufbar sind >>
Eingeleitet wurde der Kongress mit den Eröffnungsreden von Dr. Bernhard Heitzer, dem Präsidenten des Bundeskartellamtes, zum Thema „Wettbewerbsrecht zwischen Ordnungspolitik und Ökonomisierung – Rahmenbedingungen der kartellbehördlichen Aktivitäten“ und Lowri Evans, der stellvertretenden Generaldirektorin Organisation und Abläufe, Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission, mit dem Titel „Die Rolle der Wirtschaftswissenschaft in einer modernen Wettbewerbspolitik“.
Die Keynote Ansprache hielt Prof. Joachim Bornkamm, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, zu dem spannenden Thema „Geistiges Eigentum und Wettbewerbsfreiheit: Wo liegt der gerechte Ausgleich?“.
Die anschließenden Arbeitssitzungen widmeten sich den Themen:
Frage A:
In welchen Fällen kann Unternehmen mit marktbeherrschender Stellung die Gewährung von Treuerabatten und Nachlässen untersagt werden, die nicht durch Kosteneinsparungen gerechtfertigt sind?
Frage B:
Unter welchen Umständen und in wieweit sollte die Gesetzgebung dem Werbenden positive Informationspflichten auferlegen?
Diskussionsgrundlage hierfür war jeweils ein umfassender internationaler Bericht, mit dem die Erkenntnisse und Analysen der einzelnen nationalen Berichte zusammengefasst wurden.
Weiterführende Informationen:
Nationaler Bericht 2008 Deutschland zur Frage A >>Nationaler Bericht 2008 Deutschland zur Frage B >>
Internationaler Bericht 2008 zur Frage A (engl.) >>
Internationaler Bericht 2008 zur Frage B (engl.) >>
Conclusions 2008 zur Frage A (engl.) >>
Conclusions 2008 zur Frage B (engl.) >>
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